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Gegen wen hat der BVB aus Dortmund in der Champions League beim Titelgwinn 1997 gespielt?

Vierzehn Jahre musste der deutsche Fußball warten, ehe nach dem Hamburger SV endlich wieder ein Verein der Bundesliga die europäische Krone holte. Juventus Turin war 1997 der Gegner von Borussia Dortmund im packenden Champions-League-Finale von München. 30000 Dortmunder Fans bejubelten im Olympiastadion den 3:1-Sieg gegen die "alte Dame" Juve, die im Jahr zuvor noch Ajax Amsterdam im Endspiel knapp mit 1:0 besiegt hatte.

Als Gruppenzweiter weiter

In den Gruppenspielen der Champions League hatte sich Borussia Dortmund über weite Strecken sehr schwer getan, doch die einzige Niederlage kassierten die Westfalen nur gegen den späteren Gruppensieger Atletico Madrid (0:2). Auf der Kippe standen aber auch beide Begegnungen mit Widzew Lodz (2:2 und 2:1), während es gegen den rumänischen Meister Steaua Bukarest zweimal ein Torfestival gab (5:3 und 3:0). Als Gruppenzweiter bekam es die Borussia im Viertelfinale mit Aj Auxerre aus Frankreich zu tun, der sich verzweifelt gegen die Niederlagen wehrte, dann aber mit 1:3 und 0:1 von den Dortmundern eliminiert wurden.

Das Showdown gegen MaNu

Zum großen Showdown kam es für die Borussia dann im Halbfinale, denn mit Manchester United kam ein Team aus der Beletage des europäischen Fußballs ins Westfalenstadion. MaNu traf allerdings auf eine Dortmunder Mannschaft, die im Frühjahr 1997 gerüstet war für den Sprung an die kontinentale Spitze. In zweimal neunzig Minuten berannten die Profis von der Insel vergeblich das Tor der Dortmunder, die jeweils mit 1:0 knapp die Oberhand behielten. Juventus Turin setzte sich in der Neuauflage des Vorjahres-Finales gegen Ajax Amsterdam mit 2:1 und 4:1 durch.

"Heimvorteil" an der Isar"

Am 28. Mai 1997 nutzte die Borussia dann in München einen quasi "Heimvorteil" und erstaunte mit der Leichtigkeit ihres Spiels die Experten in ganz Europa. "Nun sind wir ein Schwergewicht des europäischen Fußball", strahlte Dr. Gerd Niebaum nach dem 3:1-Triumph gegen "Juve". Karlheinz Riedle und Lars Ricken waren so etwas wie die Helden dieses Abends. Riedle schaffte mit seinen blitzsauberen Treffern die Basis des Erfolgs, und Ricken verblüffte trotz seiner Jugend mit einer unglaublichen Nervenstärke. Der Dortmunder Jungstar saß lange auf der Auswechselbank, doch als ihn Trainer Ottmar Hitzfeld schließlich brachte, war er gleich hellwach. Schon nach zehn Sekunden hob er den Ball über Turins Torwart Angelo Peruzzi hinweg. Später sagte der 20-jährige Dortmunder: "Ich hatte schon vom Spielfeldrand aus gesehen, dass der Peruzzi sehr oft weit vor seinem Tor stand." Michael Zorc, der später Sportlicher Leiter der Borussia werden sollte, war an diesem Abend ein guter Prophet, denn er sagte: "Wir werden wohl erst in ein paar Jahren den Stellenwert dieses Erfolgs ermessen können." Und: "Dieser europäische Titel ist mehr wert als die Deutsche Meisterschaft." Danach sollte es noch lange Jahre währen, ehe Borussia wieder im Champions-League-Finale stand.

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