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Was gab es vor der Champions League für einen Wettbewerb?

Die Champions League, die auch als Königsklasse des europäischen Fußballs bekannt ist, wird seit 1955 zwischen den besten europäischen Fußballmannschaften unter dem Dach des Europäiscchen Fußballverbandes, der UEFA, ausgetragen wird. Die Bezeichnung Champions League wurde jedoch erst in der Saison 1992/93 eingeführt. In den Jahren davor war der Wettbewerb unter dem Titel "Europapokal der Landesmeister" bekannt.

Der Mitropapokal

Die Idee zu solch einem Wettbewerb kam bereits am Anfang der 1950er Jahre auf. Als Vorbild diente hierbei der sogenannte Mitropapokal, der seit 1927 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges jährlich statt fand. Zu dieser Zeit stellte sie die wichtigste Trophäe im kontinentaleuropäischen Fußball dar. Der Mitropacup trug auch den offiziellen Namen La Coupe de l´Europe Centrale. Dieser Name spiegelt zum einen den Austragungsort Mitteleuropa, sowie die Tatsache, dass die Mitropa, Hersteller von Eisenbahnwaggons, wichtigster Sponsor des Fußballturniers war.

Auch zum Mitropacup existiert ein Vorläufer. Dies war der sogenannte Challenge-Cup, der bis 1911 ausgetragen wurde und an dem alle Vereine Österreich-Ungarns teilnahmeberechtigt waren. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs schließlich keimte die Idee zu einem europaweiten Wettbewerb auf, wobei jedoch die miteleuropäischen Länder, die damals führende Fußballnationen waren, im Zentrum standen.

Zum ersten Mal ausgetragen wurde der Mitropapokal schließlich 1927 und fand gleich großen Anklang. Teilnehmende Mannschaften waren die jeweils besten Teams aus Österreich, Ungarn, Jugoslawien und der Tschechoslowakei. Nach und nach vergrößerte sich der Teilnehmerkreis jedoch immer mehr, es folgten beispielsweise Italien und die Schweiz. Das Ende des Cups kam mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

Coupe Latine

Ein weiterer fußballerischer Wettbewerb, der als indirekter Vorgänger der heutigen Champions League angesehen werden kann, ist der Coupe Latine, mit dem man seit Ende der 1940er Jahre gute Erfahrungen gemacht hatte. Das Turnier war auch als Copa Latina, Taca Latina oder Latin Cup bekannt und war ein regional begrenzter Pokalwettbewerb. Die Idee zur Gründung fällt ebenfalls in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, da es zu dieser Zeit einen europäischen Wettbewerb entweder nicht mehr oder noch nicht wieder gab. Teilnehmen durften nur Teams aus Ländern mit romanischen Sprachen, das heißt, Teilnehmer aus Spanien, Italien, Frankreich und Portugal. Teams aus kleineren Ländern wie der Schweiz, Belgien oder Luxemburg spielten keine Rolle, da ihre Spielstärke als zu gering angesehen wurde.

Das Turnier fand jedes Jahr jeweils am Ende der Sommerpause statt, sodass die aktuellen Landesmeister antraten. Der Austragungsort wechselte jede Saison zwischen den Teilnahmeländern. Da die Anzahl der Teams so begrenzt war, gab es nur wenige Partien und der Sieger konnte innerhalb von nur wenigen Tagen ermittelt werden. Da schließlich jedoch die Bestrebungen aufkamen, einen Europapokal mit deutlich mehr teilnehmenden Nationen durchzuführen und der Europapokal der Landesmeister, sprich, die Champions League wie wir sie heute kennen, ins Leben gerufen wurde, verlor der Coupe Latine sehr stark an seiner Attraktivität. Deshalb fand er nach 1957 nicht mehr statt.

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